Sydney - Australische Wissenschafter schicken einen Extremwanderer in die Wüste, um eine Reise auf den Mars zu simulieren. Der 44-jährige Rob Porcaro soll am Mittwoch zu einer 520 Kilometer langen Wanderung durch die Simpson-Wüste im sonnendurchglühten Herzen des Kontinents aufbrechen, um die psychischen Auswirkungen von Isolation und Erschöpfung am eigenen Leib zu testen.

Nach 16 Tagen Wanderung durch Salzseen, über Tonebenen und mehr als 700 Sanddünen hinweg soll Porcaro wieder in die menschliche Gemeinschaft zurückkehren und eingehend ärztlich untersucht werden.

Vor Beginn der Reise erklärte der Wissenschafter Steve Dawson das Experiment: "Viele Leute sehen Gemeinsamkeiten zwischen dem Mars und der Simpson-Wüste und ihren extremen Lebensumständen." Die Wanderung sei eine "einzigartige Gelegenheit, eine Situation zu simulieren, in der ein Mond- oder Marsforscher von anderen Menschen getrennt wird." (APA)