Linz - Das zweite Österreichische Sozialforum (ASF) wird unter dem Motto "Eine andere Welt ist möglich" von 3. bis 6. Juni in Linz tagen. Nicht-Regierungsorganisationen wollen dabei "Alternativen zur herrschenden neoliberalen Weltordnung" suchen, wie die Veranstalter am Dienstag bekannt gaben. Eröffnet wird das Forum vom österreichischen "Sozial-Bischof", dem Linzer Diözesanbischof Maximilian Aichern.

Offenes Forum

Das ASF ist das österreichische Pendant zum "World Social Forum" bzw. zum "European Social Forum" und fand erstmals vor einem Jahr in Hallein statt. Es handle sich dabei um keine Organisation, sondern um "ein offenes Forum der Zivilgesellschaft, in dem sich Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen einbringen können, die gemeinsam Ideen für eine andere Welt entwickeln wollen", kündigten die Veranstalter an.

In rund 250 Gesprächsforen an unterschiedlichen Orten in Linz sollen unter anderem Überlegungen für nachhaltige Entwicklung und faire Wirtschaftsbeziehungen statt Neoliberalismus, für Friede und Solidarität statt Krieg, für soziale Rechte statt Unterdrückung und für die Überwindung der strukturellen Ungleichgewichte zwischen dem Reichtum im Norden und der Armut im Süden angestellt werden, wie dem ASF-Programm zu entnehmen ist. (APA)