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Im Bild: Women's World Awards Trophy
Foto: APA/World Connection
Wien/Hamburg - Die ersten Preisträgerinnen der ersten Women's World Awards, die am 9. Juni von Michail Gorbatschow in Hamburg verliehen werden, stehen fest: Die amerikanischen Sängerinnen Whitney Houston und Dionne Warwick werden im Rahmen der großen internationalen Gala mit dem "World Artist Award" für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Beide Künstlerinnen haben bereits zugesagt, zur Ehrung nach Hamburg zu kommen, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung.

"Whitney Houston und Dionne Warwick haben die Musikwelt wie nur wenige verändert. Besonders aber haben auch ihr soziales und karitatives Engagement, speziell ihr Kampf gegen Aids und ihr Einsatz für Kinder, das Komitee der World Awards überzeugt", meinte der österreichische PR-Profi Georg Kindel, Chairman und Gründer der World Awards.

Begründung für Whitney Houston

In ihrer 18-jährigen Karriere hat Whitney Houston über 170 Millionen Tonträger verkauft, davon alleine 120 Millionen Alben. Als erster Frau gelang ihr mit ihrem Album "Whitney" der Sprung von 0 auf Platz 1 der US-Charts. Die 40-Jährige ist bis heute die einzige Popkünstlerin mit sieben Nummer-1-Hits in Folge. Ihr Song "I Will Always Love You" wurde 1992 zur meistverkauften Single in der Geschichte der Popmusik. Sechs Grammys und 21 American Music Awards wurden Whitney Houston bisher als Anerkennung für ihre Leistungen verliehen. Ihre Filme wie "Bodyguard" mit Kevin Costner spielten weltweit über eine halbe Milliarde Dollar ein. Mit ihrer "Whitney Houston Foundation for Kids" setzt sie sich seit Jahren für die Rechte von Kindern ein und unterstützt eine Vielzahl humanitärer und karitativer Projekte.

Begründung für Dionne Warwick

Die 63-jährige Dionne Warwick, Whitney Houstons Cousine, hat vier Jahrzehnte die Musik geprägt. Seit 1962 hatte sie insgesamt über 60 Hits in den US-Charts. Als erste Afro-Amerikanerin erhielt sie 1968 einen Grammy. In den vergangenen Jahren kämpft Dionne Warwick zusammen mit der amerikanischen Musikindustrie gegen Aids. Mit "That's What Friends Are For" und den Erlösen aus ihrem Welthit, der millionenfach verkauft wurde, unterstützte sie massiv die Erforschung der Krankheit. Als "U.S. Ambassador for Health" setzte sie sich in den USA für ein besseres Gesundheitssystem ein. Seit 2002 ist sie als "Goodwill Ambassador" der United Nations (FAO) tätig.

Weitere Preisträgerinnen werden noch bestimmt

Die weiteren Preisträgerinnen in zwölf Kategorien werden gerade von der über 300-köpfigen internationalen Jury gewählt. Sie werden am 1. Juni bekannt gegeben. Zu den Laudatoren bei der Verleihung der ersten Frauen-Weltpreise gehören u.a. Mode-Legende Nino Cerruti, Ski-Idol Hermann Maier, Prinzessin Lilly Sayn-Wittgenstein und Astronaut Buzz Aldrin, der zweite Mann auf dem Mond. Der Abend wird moderiert von Kai Wiesinger. (APA)