Wien - Die Industriegruppe der börsenotierten Semperit AG Holding peilt für das Gesamtjahr 2004 bei steigendem Produktionsausschuss ein weiteres Rekordergebnis, das 14. in Folge, an. Im ersten Quartal resultierte aus einem um 3,1 Prozent höheren Umsatz von 118,6 (nach 115,0) Mio. Euro ein Vorsteuergewinn (EGT), der mit 11,6 Mio. Euro den Vorjahreswert von 10,5 Mio. Euro um 10,6 Prozent übertraf. Dies gab der Hersteller von hochwertigen Gummiprodukten am Mittwoch in einem Aktionärsbrief bekannt.

Trotz des positiven Ausblicks spricht das Wiener Unternehmen von nach wie vor starken Währungsschwankungen zwischen Euro und Dollar mit erheblichen Wettbewerbsverzerrungen auf den Weltmärkten als Folge.

Preishausse

Zudem sorge die anhaltende Preishausse von Naturkautschuk und anderen Rohstoffen für eine Fortsetzung der übermäßigen Kostenbelastung für die eigenen Produkte. Mit weiteren Produktivitätssteigerungen soll dem gegengesteuert werden, wie es hieß. Für 2004 wird weiteres Wachstum in allen Geschäftssparten erwartet.

Neu in den Vorstand der Semperit AG Holding berufen wurde zuletzt Richard Stralz (41), Absolvent der Montanuniversität Leoben und seit 1987 für den Konzern tätig. Der Vorstand umfasst nun drei (bisher zwei) Mitglieder.

In der Semperit-Industriegruppe, die Spezialhandschuhe, Formartikel, Förderbänder und Hochdruckschläuche produziert, waren im ersten Quartal 2004 insgesamt 5.679 Mitarbeiter beschäftigt, um 2,4 Prozent weniger als im Anfangsquartal 2003 (5.818 Leute).(APA)