Graz: Bürgermeister Nagl setzt auf Betonblumen-Kisten gegen Punks

montage: derStandard.at
Graz - "Die Diskussion in Graz musste ein Ende finden", meinte der ÖVP-Bürgermeister von Graz, Siegfried Nagl, am Mittwoch laut einem ORF-Bericht und ließ eine Sperrzone für Punks rund um den Erzherzog-Johann-Brunnen errichten.

Die Punks seien der Bevölkerung ein Dorn im Auge, so der Stadtchef. "Wenn ich keine Zustimmung der anderen Fraktionen im Gemeinderat zum Thema Punks auf dem Hauptplatz bekomme, dann erwarten die Menschen, dass der Bürgermeister eine Handlung setzt. Und da ist mir diese Maßnahme eingefallen: Wir werden den Brunnen dekorativ sperren; es wird eine Umrahmung mit Pflanzen und Blumen geben", so Nagl.

Polizei kann eingreifen

Und: Bei Übertreten der Absperrung könne die Polizei Maßnahmen ergreifen, so Nagl. Unternehmer und Standler hätten bereits Zustimmung signalisiert und würden die Pflanzen auch pflegen. "So kann unser Denkmal in Graz wieder so ausschauen, dass wir uns nicht dafür schämen müssen", so Nagl.

Die rund 40 Jugendlichen, von denen zwei Drittel "Zugereiste" seien, hätten sich nicht einsichtig gezeigt, daher "muss man zu solchen Mitteln greifen." (red)