Wien - Nachdem tausende Familien durch die Unwetter in Haiti und in der Dominikanischen Republik ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben, läuft die internationale Hilfe an. Um Spenden bittet die Caritas Österreich, die über das internationale Caritas Netzwerk die Maßnahmen der Mitarbeiter in den beiden Ländern unterstützt.

Hilfsgüter werden lokal gesammelt und verteilt

"Lokale Mitarbeiter verteilen mit vielen freiwilligen Helfern Kleidung, Nahrungsmittel, Moskitonetze, Matratzen und Bettwäsche", berichtete Franz Karl Prüller, Leiter der Auslandshilfe der Caritas Österreich, am Donnerstag in einer Aussendung. "In der schwer betroffenen Region Barahona wurden zum Beispiel zwei Spendenlager eingerichtet, wo Hilfsgüter lokal gesammelt und an die betroffenen Menschen verteilt werden."

"Wie immer sind die Ärmsten die am meisten betroffenen. Sie haben ihre Hütten in hochwassergefährdeten Gebieten, zum Teil sogar in Flussbetten errichtet. Die Fluten haben jetzt alles mitgerissen", so Prüller. Spenden für die unmittelbare Nothilfe und den Wiederaufbau werden dringend benötigt. Von Sachspenden bittet die Caritas abzusehen, da Nahrungsmittel und Medikamente lokal gekauft werden können. (APA)