Washington - Mitarbeiter von FBI und Justizministerium haben ihre Warnung vor einem neuen Terroranschlag in den USA verteidigt. Die Informationen der Geheimdienste rechtfertigten eine solche Warnung, die notwendig sei, um Fehler wie vor den Anschlägen vom 11. September 2001 zu vermeiden, hieß es. Abgeordnete und Mitglieder der Regierung von US-Präsident George W. Bush hatten zuvor kritisiert, die Warnung sei übertrieben und habe unnötige Besorgnis in der Öffentlichkeit ausgelöst.

Der Vorsitzende des Ausschusses für den Heimatschutz, Christopher Cox, erklärte, die Aussagen von Justizminister John Ashcroft und dem Chef der US-Bundespolizei FBI, Robert Mueller, ließen die Menschen glauben, die Terrorwarnstufe in den USA sei erhöht worden. Es sei bedauerlich, dass Heimatschutzminister Tom Ridge nicht an der Pressekonferenz der beiden teilgenommen habe. So sei der Eindruck entstanden, dass die Behörden nicht so eng zusammenarbeiteten, wie es zu erwarten sei.

Ein Sprecher des Heimatschutzministeriums bekräftigte am Donnerstag, seiner Behörden lägen keine detaillierten Informationen über einen bevorstehenden Anschlag der El Kaida vor. (APA/AP)