Schaan - Der Bautechnikkonzern Hilti (Schaan/Liechtenstein), der auch in Vorarlberg mit einer Niederlassung vertreten ist, hat im Vorjahr trotz allgemeiner Konjunkturflaute Konzerngewinn und Betriebsergebnis steigern können. Der Reingewinn erhöhte sich von 27 Mio. Schweizer Franken (17,1 Mio. Euro) auf 186 Mio. sFr. Und das laufende Jahr 2004 ging im ersten Drittel mit einem Wachstumsschub weiter. Betriebs- und Konzernergebnis lagen deutlich über den Vorjahreswerten.

Hilti hat den weltweiten Umsatz in den ersten vier Monaten 2004 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in Lokalwährungen um 12 Prozent gesteigert. Umgerechnet in sFr erhöhte sich der Umsatz um 14 Prozent von 933 Mio. sFr auf 1.069 Mio. sFr (696 Mio. Euro), teilte die Hilti am Freitag mit: "Insgesamt geht die Hilti Gruppe von einer Fortsetzung der positiven Wirtschaftsentwicklung aus und rechnet damit, auch 2004 profitabel zu wachsen".

Der Trend zu einer Belebung der weltweiten Baukonjunktur, der sich in den letzten Monaten des Geschäftsjahres 2003 abgezeichnet hatte, habe sich in den ersten vier Monaten 2004 verfestigt. Neben erfolgreichen Produkt-Neueinführungen habe v.a. die Stabilisierung der Baumärkte in Nordamerika und Asien/Pazifik die Grundlage für das deutliche Wachstum der Hilti Gruppe im ersten Jahresdrittel gelegt: "Das Wachstum ist geographisch breit abgestützt, haben doch alle Marktregionen zum zweistelligen Umsatzplus beigetragen".(APA)