Der US-Fernsehsender ABC will die Namen von 122 US-Soldaten verlesen, die in Afghanistan und anderen Teilen der Welt im "Krieg gegen den Terror" getötet worden sind. Geplant war die Aktion nach Angaben des Senders für die "Nightline"-Nachrichtensendung des bekannten Moderators Ted Koppel am Freitagabend (Ortszeit). Bereits am 30. April hatte Koppel in seiner Sendung die Namen von mehr als 500 Soldaten verlesen, die in Irak getötet wurden, und dazu ein Foto jedes Opfers gezeigt. Die Aktion löste damals eine heftige Kontroverse aus. Mehrere Partnersendner von ABC verweigerten die Ausstrahlung der Sendung, weil sie meinten, die Aktion sei politisch motiviert und solle den Rückhalt für das US-Engagement in Irak untergraben. (APA)