Wilna - Österreich Handballerinnen haben sich in der Qualifikation für die EM-Endrunde 2004 eine gute Ausgangsposition geschaffen. Die ÖHB-Auswahl schlug am Samstag im Hinspiel in Wilna Litauen 32:30 (17:14) und darf dem Rückspiel am Freitag in Telfs (20.20 Uhr/live TW1) optimistisch entgegensehen. "In Tirol wollen wir den Sack zumachen", meinte ÖHB-Manager Martin Hausleitner nach dem ersten Treffen.

Irreguläre Verhältnisse

Trotz widriger Bedingungen in der Halle - alter, sehr welliger Holzboden, dazu Tribünennetze, die ins Spielfeld hingen (Hausleitner: "Das war irregulär") - fanden Ofenböck und Co. nach rund 15 Minuten zu ihrem Spiel. Mit drei Toren Vorsprung ging's in die Pause, nach der die Gäste bis zu plus sieben Treffer davonzogen. "Durch technische Fehler kam Litauen wieder heran, doch unser Sieg stand nie in Frage", berichtete Hausleitner.

Beste Werferinnen der Österreicherinnen, die dem Deutschen Herbert Müller in dessen ersten Bewerbsspiel als ÖHB-Teamchef zu einer erfolgreichen Premiere verhalfen, waren Teodorovic und Logwin mit je 10 Toren. Bemerkenswert, dass die erst 16-jährige Torfrau Petra Blazek für einen Penalty aufs Parkett kam und den Siebener prompt abwehrte. (APA)

Frauen-EM-Qualifikation Hinspiel:
  • Litauen - Österreich 30:32 (14:17)
    Tore für Österreich: Logwin, Teodorovic (je 10/3), B. Strass (7), Engel (2), S. Strass (1), Ofenböck (1), Fritz (1)

    Rückspiel am Freitag in Telfs (20.20 Uhr/live TW1)