Santo Domingo - Die von einer Überschwemmungskatastrophe heimgesuchte Stadt Jimani in der Dominikanischen Republik ist am Samstag auch noch von einem Erdbeben erschüttert worden. Über Schäden oder Opfer lagen zunächst keine Informationen vor. Die Telefonverbindungen in die Stadt an der Grenze zu Haiti auf der Insel Hispaniola waren unterbrochen.

Wie ein Sprecher des nationalen Katastrophenschutzes mitteile, hatte das Beben die Stärke 4,4. Es dauerte vier Sekunden. Das Epizentrum lag jenseits der Grenze in Haiti.

Die Überschwemmungen in der haitianischen Inselhälfte und in der Dominikanischen Republik forderten mehr als 1.000 Menschenleben. Es ist eine der schwersten Katastrophen in der Karibik überhaupt. Für das Überschwemmungsgebiet wurden am Samstag neue schwere Regenfälle vorhergesagt. (APA/AP)