Bogota - In Kolumbien wurde der Pressesprecher des Bürgermeisters von San Andres de Sotavento in der Provinz Cordoba im Norden des Landes ermordet. Paul Marquez (38) habe gerade mit seinen Eltern zu Hause vor dem Fernseher gesessen, als er von einem unbekannten Eindringling mit mehreren Schüssen getötet worden sei, teilten die Behörden am Samstag mit. Marquez war außerdem als Reporter für mehrere örtliche Zeitungen tätig. Mit dem Mord an Marquez stieg die Zahl der in Kolumbien seit Jahresbeginn getöteten Journalisten auf fünf. Das von einem 40-jährigen Bürgerkrieg heimgesuchte Land gilt als eines der gefährlichsten Einsatzgebiete für Journalisten weltweit. (APA/dpa)