Wien - Seit heute, Pfingstmontag, Mittag ist der Vorarlberger Wolfgang Mayr unterwegs zum Kap der Guten Hoffnung - und das zu Fuß. Der 44-jährige gelernte Installateur brach um 14.00 Uhr am Ballhausplatz in der Wiener City auf. "Ich bin guter Hoffnung, in zwei bis drei Jahren in Südafrika anzukommen", sagte er am Nachmittag der APA.

Die ersten Probleme tauchten allerdings schon auf den ersten Kilometern seines langen Weges auf: Er sei in die falsche Richtung geschickt worden. In Begleitung seines Hundes "Picasso" will der Mann aus Hohenweiler (Bezirk Bregenz) zunächst durch Österreich, Deutschland, die Benelux-Staaten, Schweiz, Italien, Frankreich und Spanien nach Gibraltar. Nach dem Übersetzen nach Marokko wollen sich Herrl und Vierbeiner entlang der Atlantikküste nach Südafrika durchschlagen.

Mayr geht es auch darum, dem Afrika-Abenteuer eine soziale Dimension zu geben. Er appellierte bereits im Vorfeld an Einzelpersonen, Firmen und Organisationen, sein Unternehmen durch Begleitung über etliche Kilometer auch mit "Kilometergeld" zu unterstützen. Die Spenden (ein Euro pro Kilometer) will er in Afrika an Ort und Stelle an caritative Hilfsorganisationen weitergeben. Mayr: "Es ist besser, einen 25.000 Kilometer Fußmarsch zu unternehmen und um Spenden für Afrika zu bitten, als von 25.000 Menschen zu hören, wie viel Mitleid sie mit den Menschen in Afrika haben".(APA)