Zu der bis Freitag dauernden Konferenz hatte der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) die internationale Gemeinschaft im September 2002 auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg eingeladen. Neben Regierungsvertretern sind auch internationale Finanzinstitutionen, Entwicklungs- und Umweltgruppen sowie Wissenschaftler an den Beratungen beteiligt.

Sie haben zum Ziel, dass Energie aus Wind, Sonne, Wasser, Erdwärme und Biomasse mehr Gewicht gegenüber den fossilen Energiequellen Rohöl, Erdgas und Uran erhalten. Rund eine Milliarde Menschen in den Entwicklungsländern sollen damit erstmals Zugang zu Elektrizität erhalten.

Die Beratungen sollen in drei Dokumenten münden: Ein internationales Aktionsprogramm soll Maßnahmen und freiwillige Verpflichtungen einzelner Länder und Regionen zusammenfassen. In einer "Deklaration von Bonn" werden die Minister eine politische Vision für eine globale Energiewende formulieren. Schließlich sollen Politikempfehlungen praktikable Wege für den Ausbau erneuerbarer Energien aufzeigen. (APA)