Wien - Eine knapp dreistündige Sperre der Wiener Südosttangente (A23) hat Mittwoch früh auf der Strecke sowie den zufahrenden Straßen zu einem veritablen Verkehrschaos geführt. Nach Angaben des ÖAMTC kam der Verkehr auch auf fast allen Ausweichstrecken zum Erliegen. Erst gegen Mittag beruhigte sich die Situation. Grund für die Sperre war ein Unfall mit drei Lastwagen.25 Kilometer Stau

Auf der A23 reichte der Stau rund 25 Kilometer bis Guntramsdorf zurück. Betroffen von den Staus waren außerdem die Wiener Verkehrsadern Triester Straße, Wiedner Hauptstraße, Favoritenstraße, die Ostautobahn (A4) sowie die Donauuferautobahn (A22). Auch auf der Nordbrücke und der Floridsdorfer Brücke ging nichts mehr. Laut ÖAMTC trafen zahlreiche Autofahrer erst mit einer bis zu zweistündigen Verspätung an ihrem Arbeitsplatz ein.

Heftiger Regen verschärfte die Situation

Das schlechte Wetter mit zeitweise heftigen Regenfällen verschärfte die Situation zusätzlich. In der Donaustadt staute sich das Wasser in einer Unterführung so hoch, dass die Fahrzeuge wieder umdrehen mussten.

Kilometerlangen Stau in Tirol Ebenfalls kilometerlangen Stau gab es am Mittwoch in Tirol: Auf der Brennerautobahn (A13) in Fahrtrichtung Innsbruck brach der Lkw-Verkehr infolge eines italienischen Feiertags völlig zusammen. Wie in Österreich gilt in Italien Fahrverbot für Lkw an Feiertagen. Die Chauffeure mussten demnach den Brenner um Mitternacht passiert haben, um nicht einen ganzen Tag zu verlieren. So wurde eine Baustelle auf der Brennerautobahn für die Schwerfahrzeuge zum "Nadelöhr". Personenkraftwagen waren von dem Stau nur in geringem Ausmaß betroffen.(APA)