Wien - Zum 35. Mal findet heuer von 16. bis 21. Juni die "Art Basel" statt, die als wichtigste internationale Messe für zeitgenössische Kunst gilt. 270 Galerien nehmen daran teil und präsentieren Werke von 1.500 Künstlern.; aus Österreich sind sieben Galerien vertreten. Neu ist in diesem Jahr der "Professional Day", der sich an Kuratoren, Sammler, Händler und Künstler richtet. Erwartet werden rund 50.000 Besucher aus aller Welt.

Aus Österreich stellen folgende Galerien in Basel aus: Galerie Krinzinger (Wien), Galerie Ernst Hilger (Wien/Paris), Galerie Christine König (Wien), Galerie Martin Janda Raum aktueller Kunst (Wien), Galerie nächst St. Stephan (Wien), Galerie Georg Kargl, Galerie Thaddeus Ropac (Salzburg/Paris), die Galerie & Edition Artelier (Graz) ist vertreten mit Künstlern wie Eliska Bartek, Madeleine Berkhemer, Peter Kogler, Flora Neuwirth, Otto Zitko und Heimo Zobernig.

Die Galerie Krinzinger stellt Arbeiten aus von unter anderen Siegfried Anzinger, Otto Muehl, Meret Oppenheim, Arnulf Rainer, Hubert Schmalix, Rudolf Schwarzkogler und Martin Walde. Im Außenbereich der Art Basel wird Chris Burdens "Small Skyscraper" gezeigt. Im Rahmen der "Art Unlimited", einer eigenen Ausstellungsplattform mit rund sechzig Werken, ist die Galerie Krinzinger auch vertreten mit Erwin Wurms "Fat House" (gemeinsam mit Aurel Scheibler, Köln, und Anne de Villepoix), so wie Shintaro Miyakes "Innocy's House" (gemeinsam mit Tomio Koyama).

Show Management

Ein weiterer Spezialsektor ist "Art Statements" mit 17 Einzelausstellungen junger Künstler aus zwölf Ländern. Dabei soll den Nachwuchskünstlern eine Plattform geboten werden. Aus Österreich kommt Marcin Maciejowskii von der Wiener Galerie Meyer Kainer.

Neu führt die Art Basel am letzten Tag (Montag, 21. Juni 2004, 11 bis 17 Uhr) den "Professional Day" ein. Er richtet sich an Kuratoren, Kunsthändler, Sammler und Künstler. Rund 100 Galerien planen während des "Professional Day" spezielle Ausstellungen und Aktionen auf ihren Ständen. Das Kunsthaus "Schaulager" organisiert, in Zusammenarbeit mit der Art Basel, am Vormittag eine Podiumsdiskussion mit international bekannten Experten zum Thema Konservierung neuer Medien. Der Besuch der Art Basel ist am "Professional Day" kostenlos, jedoch nur für Kunstfachleute auf Einladung der Galerien und des Show Managements möglich. (APA)