Luxemburg - Die EU-Finanzminister lassen das Datum, an dem der Austausch von Informationen über Zinserträge beginnen soll, vorerst offen. Mit der Schweiz sei man sich zwar inhaltlich über gleichwertige Maßnahmen einig. Man müsse aber noch über den Termin, zu dem die Vereinbarung in Kraft treten kann, unterhalten, teilte ein Sprecher am Mittwoch in Luxemburg mit.

Die Europäische Union wollte ursprünglich mit 1. Jänner 2005 untereinander Informationen über Zinserträge ihrer Bürger austauschen. Diese Vereinbarung sollte aber erst in Kraft treten, wenn die Schweiz sowie einige kleinere Finanzzentren wie Liechtenstein "gleichwertige" Maßnahmen einführen.

Inhaltlich ist sich die EU nun über die Gleichwertigkeit der von der Schweiz angebotenen Maßnahmen einig. Die Schweiz kann aber den 1. Jänner 2005 nicht einhalten. Deshalb lassen die EU-Finanzminister vorerst offen, wann die EU-interne Vereinbarung in Kraft treten soll. Eine Entscheidung darüber soll aber bis Ende Juni fallen. (APA)