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Wien - In den vergangenen 100 Jahren sind die Bestände des Orang Utans um mehr als 90 Prozent zurück gegangen. "Lebensraumverlust hat längst die Wilderei als größte Bedrohung für diese Art abgelöst", meint Waldexperte Marc Alexander Groß vom World Wide Fund for Nature (WWF).

Der Urwaldzerstörung in Malaysia und Indonesien müsse Einhalte geboten werden, so eine Aussendung. Vor allem beim Holzkauf könnte man auch in den Industrieländern zu deren Erhalt beitragen. So gebe etwa das Holzgütesiegel FSC die Sicherheit, dass der Rohstoff Holz keinesfalls aus zerstörten Urwäldern stammt.

Der WWF setzt sich in 65 Ländern dafür ein, der Zerstörung Einhalt zu gebieten und propagiert das Gütesiegel FSC als Instrument für wirtschaftlich tragfähige, ökologisch und sozial verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung. Das Forest Stewardship Council (FSC) wurde 1993 von Unternehmen der Forst- und Holzwirtschaft, betroffenen Volksgruppen und Umweltorganisationen ins Leben gerufen.(APA)