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Grafik:APA
Luxemburg/Brüssel - Österreich war 2003 das viertreichste Land in der EU hinter Luxemburg, Irland und Dänemark. Das geht aus einem am Donnerstag vom EU-Amt für Statistik (Eurostat) veröffentlichten Vergleich des Bruttoinlandsproduktes (BIP) pro Kopf gemessen in Kaufkraftstandards hervor. Österreichs Wirtschaftskraft lag demnach um 21 Prozent über dem Schnitt der 25 EU-Staaten.

Am reichsten sind traditionell die Luxemburger, die auf mehr als das Doppelte des EU-Schnitts kommen. Dahinter folgt inzwischen Irland, das noch vor kurzem zu den vier ärmsten Ländern in der Union gehörte, mit 131 Prozent des EU-Schnitts. Die 15 alten EU-Staaten gemeinsam kommen auf 109 Prozent des Schnitts der erweiterten Union (EU-25).

Die zehn neuen Mitgliedsländer haben alle ein BIP/Kopf unter 85 Prozent des gesamteuropäischen Durchschnitts, aber Zypern und Slowenien sind nach diesem Maßstab wohlhabender als Portugal. Die ärmsten EU-Staaten sind nun Lettland (42 Prozent des EU-Schnitts) und Polen sowie Litauen (je 46 Prozent).(APA)