Wien - In der Diskussion um das Rauchen am Arbeitsplatz und damit auch in der Gastronomie gibt es einen Schulterschluss zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern: Sowohl Fachverbandsobmann Helmut Hinterleitner als auch der Vorsitzende der Tourismusgewerkschaft HGPD, Rudolf Kaske, sprechen sich für eine auf Selbstregulierung der Branche basierende "österreichische Lösung" aus.

Verstärkte Nichtraucher-Bereiche

Die Ende der vergangenen Woche vorgestellte "österreichische Lösung" sieht die verstärkte Schaffung von Nichtraucher-Bereichen in Gaststätten sowie Beratungsaktionen zur Verbesserung der Luftqualität vor. Nichtraucherzonen sollen in allen Speiselokalen eingerichtet werden und mindestens 40 Prozent der Sitzplätze umfassen.

Die Androhung von Zwangsvorschriften für Gastwirte werde abgelehnt, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung der Wirtschaftskammer. Bei einer Pressekonferenz hatte Kaske erklärt, er halte nichts von "Radikallösungen a la USA".(APA)