Washington - Die US-Regierung schließt einen Machtwechsel im Irak vor Ende Juni nicht aus. "Wir betrachten immer noch den 30. Juni als Tag der Übergabe der Souveränität", sagte Außenamtssprecher Adam Ereli am Donnerstag in Washington. Ein früherer Zeitpunkt werde jedoch nicht ausgeschlossen, wenn es "die Umstände erlauben." Ein US-Regierungsmitarbeiter betonte, es handle sich um eine "theoretische Möglichkeit", die nicht "abseitig", aber auch nicht "wahrscheinlich" sei. Ende Juni soll die Souveränität an die irakische Regierung übertragen werden. Strittig ist bislang vor allem ihr Einfluss auf die ausländischen Besatzungstruppen im Land. (APA)