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Der Bürgerrechtler und protestantische Pfarrer aus New York hatte im Rennen um die demokratische Präsidentschafts- kandidatur keine Chance. Er unterstützt unterdessen den Sieger der meisten Vorwahlen, Senator John F. Kerry.

Foto: REUTERS/Morry Gash
Der in den US-Vorwahlen klar unterlegene demokratische Präsidentschaftskandidat Al Sharpton (49) hat nun einen neuen Karriereweg eingeschlagen: Er wird für den US-TV-Sender CNBC die bevorstehenden Nominierungs-Parteitage der Demokraten und der Republikaner aus "Insiderperspektive" kommentieren, teilte der Sender mit.

Humorvolle Kommentare

Bei TV-Diskussionen mit seinen Mitbewerbern fiel Sharpton durch seine Schlagfertigkeit und humorvolle Kommentare auf. Er setzte sich auch massiv für die Förderung von Afro-Amerikanern ein. Dem ehemaligen Favoriten und später auch ausgeschiedenem Mitbewerber Howard Dean hatte Sharpton vorgeworfen, während seiner Amtszeit als Gouverneur des Bundesstaats Vermont keine Afro-Amerikaner in seinem Mitarbeiterstab aufgenommen zu haben. Dean-Anhänger warfen Sharpton daraufhin Populismus vor, da in Vermont kaum Afro-Amerikaner leben. (APA)