Bagdad - Jeder Iraker, der mindestens 500 Unterschriften sammeln kann, hat das Recht bei den für Jänner geplanten ersten freien Wahlen zu kandidieren. Wie die Vorsitzende der UNO-Kommission für die Wahlvorbereitung, Carina Perelli, am Freitag in Bagdad mitteilte, soll bei den Wahlen jeder Bürger seine Stimme irgendwo im Land abgeben können. Es werde keine Wahlbezirke geben. Über Einzelheiten des Wahlrechts muss eine von den UNO-Experten ausgewählte unabhängige irakische Wahlkommission noch entscheiden. "Ich bin überzeugt, dass man in dem vorgesehenen Zeitrahmen im Irak glaubwürdige Wahlen abhalten kann", sagte Perelli. Sie warnte jedoch gleichzeitig vor übertriebenem Optimismus: "Es gibt noch zwei große Fragezeichen: Wie wird die Sicherheitslage sein und, was vielleicht noch wichtiger ist, können wir die Menschen davon überzeugen, dass dies faire Wahlen seien werden". (APA/dpa)