Die im Monat April 2004 durchgeführten Schwerpunktkontrollen hinsichtlich der Verwendung von Freisprecheinrichtungen hätten "ein ernüchterndes Ergebnis" gebracht, so das steirische Landesgendarmeriekommando (LGK) am Freitag in einer Aussendung. "Mehr als zehn Prozent der kontrollierten FahrzeuglenkerInnen wurden wegen Telefonierens ohne Freisprecheinrichtung beanstandet und mit je 21 Euro abgestraft", so ein LGK-Sprecher. Mehr als 100 Lenker wurden angezeigt.

Aufwand

Den gesamten April über wurden rund 5.600 Einsatzstunden aufgewendet, um in allen steirischen Bezirken schwerpunktmäßig das Verbot des Telefonierens ohne Freisprecheinrichtung beim Lenken eines Kfz zu kontrollieren. Im Zuge dieser Überwachungsmaßnahmen wurden mehr als 23.000 Kraftfahrzeuge angehalten. Über 2.700 Lenker missachteten das Handy-Verbot und mussten eine Organstrafverfügung bezahlen. 120 Lenker verweigerten die Organstrafverfügung und seien angezeigt worden. Der Strafrahmen liege hiebei 72 Euro.

Empfehlung

Die Schwerpunktkontrollen bestätigen den Eindruck, dass zu viele Fahrzeuglenker das "Handy-Verbot" maximal als Empfehlung verstehen und die Risiken unterschätzt oder negiert würden, so die Gendarmerie. Das Überwachen des "Handy-Verbotes" werde daher fortgesetzt und "zählt zu den Basiskontrollen jeder Gendarmeriedienststelle". (APA)