Algier - In Algerien sind bei drei Anschlägen von Moslem-Fundamentalisten am Samstag zwei Soldaten und drei Polizisten getötet worden. In Mekla 110 Kilometer östlich von Algier erschossen Extremisten den Sicherheitschef der Unterpräfektur, hieß es am Sonntag aus Polizeikreisen in Algier. Die radikalislamische Salafistische Gruppe für Predigt und Kampf (GSPC) bekannte sich unterdessen auf ihrer Website zu einem Anschlag am Mittwoch, bei dem bei Bejaia elf Soldaten getötet worden waren. Mit der Verschärfung des Kampfes will die GSPC Algiers Politik der Versöhnung torpedieren, die eine wachsende Zahl Moslem-Kämpfer bewegt hat, aus dem Untergrund aufzutauchen. (APA/dpa)