Wien - Es konnte ja nur noch besser werden. Und nachdem zu Beginn des Wochenendes in Oberösterreich manchen Hausbesitzer angesichts der durch Dauerregen plötzlich wieder überfluteten Keller in Eferding und Linz-Land Albträume von der Wiederkehr des Hochwassers von 2002 plagten, wurde schon der Stopp des Regens als Geschenk empfunden.

Dass der Wochenbeginn nun sonnig und mit Temperaturen bis an die 30 Grad daherkommen soll, scheint da nachgerade unglaublich. Einige Bademeister, Eisverkäufer, Schanigärtner und Durchschnittsbürger haben angekündigt, Dankgottesdienste lesen zu lassen - unter einer Bedingung: Das Schönwetter darf nicht pünktlich zu den Feiertagen dem nächsten Kaltnassgrauslich-Frontsystem Platz machen.

Wochenende wird verregnet

Doch da spielen die Meteorologen leider nicht mit. Wie schon beinahe alle anderen Wochenenden dieses "Frühlings" wird auch jenes um Fronleichnam ein einziges Jammertal sein. Mit dieser mehr als tristen Aussicht schockte am Montag früh die Hohe Warte in Wien.

Am Freitag ist es mit der Sonne schon wieder vorbei. Von Westen kommt ein Tief mit entsprechenden Niederschlägen und Gewittern. Wenigstens wird es nicht mehr so eiskalt: Die Quecksilbersäule wird sich zwischen 15 und 18 Grad Celsius einpendeln. Derart bescheiden bleibt es auch bis mindestens Montag, "drohen" die Meteorologen.

(red, DER STANDARD Printausgabe 7.6.2004)