Ein Experte des Eisenhüttenwesens durfte sich kürzlich über einen Preis freuen. Christian Bernhard, Leiter des Christian-Doppler-Labors für Metallurgische Grundlagen von Stranggießprozessen an der Montanuniversität Leoben, erhielt den mit 3650 Euro dotierten Hans-Malzacher-Preis der Austrian Society for Metallurgy and Materials. Bei der Preisverleihung wurde vor allem seine Forschungstätigkeit hervorgehoben, die dem aus Trofaiach in der Steiermark kommenden Bernhard internationale Anerkennung brachte. In den letzten Jahren baute der Forscher, der seit 1992 an der Montanuni lehrt, eine Arbeitsgruppe auf, die derzeit im Auftrag des International Iron and Steel Institute eine Lernsoftware über den Stranggießprozess entwickelt. Die Österreichische Akademie der Wissenschaften hat ein neues korrespondierendes Mitglied. Die gebürtige Südtirolerin Brigitte Mazohl-Wallnig vom Innsbrucker Universitätsinstitut für Geschichte. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der italienischen Geschichte - wobei sie sich hier auf die Zeit vom 18. bis zum 20. Jahrhundert konzentriert - sowie in den Rechts- und Kommunikationswissenschaften. Im Bereich Frauengeschichte und Gender-Studies gilt sie als eine der ersten Wissenschafterinnen, die diese Themen ernsthaft forcierten und mit Engagement bis heute verfolgen.(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 7. 6. 2004)