Kairo - Das Ägyptische Nationalmuseum vermisst 38 antike Schmuckstücke aus der Römerzeit. Es handle sich um 36 Armreife und zwei Ringe aus Gold, teilte der Chef der Altertümerverwalter Zahi Hawwas am Sonntag in Kairo mit.

Die Objekte seien 1905 in dem Gebiet um den Apollo-Hügel rund 160 Kilometer nördlich von Kairo ausgegraben worden. Möglicherweise seien die Stücke bei administrativen Maßnahmen oder dem Ausleihen für Ausstellungen verloren gegangen.

Ausdrücklich dementierte Hawwas Medienberichte, dass auch Gegenstände der Schätze von Pharao Tut-ench-Amun fehlen. In den nächsten Tagen soll eine Untersuchungskommission sämtliche Museumsbestände - etwa 60.000 Objekte - überprüfen. (APA/dpa)