Ursprünglichste Pferdewette ist die Siegwette. Das Pferd muss gewinnen. Die Gewinnhöhe hängt davon ab, wie viele Mitspieler gleicher Meinung waren: Favoriten bringen nicht viel mehr als den Einsatz, Außenseiter ein Vielfaches.

Wer glaubt, sein Pferd kommt unter die ersten drei, aber nicht unbedingt als Sieger, wählt die Platzwette. Im US-Wettsystem (in Ebreichsdorf verwendet), unterteilt sich diese in Place (Erster oder Zweiter) und Show (auch Dritter).

Riskanter, aber ertragreicher, sind die Kombinationswetten: Die Erstplatzierten sind in der richtigen Reihenfolge zu erraten. Bei der Einlaufwette die ersten zwei, bei der Dreierwette die ersten drei. Eine leichtere Spielart ist der Platz-Zwilling: Die zwei getippten Pferde müssen unter die ersten drei ins Ziel kommen, um zu kassieren.

Schwierig ist die Super Sechs zu erraten: Es gilt, die Sieger von sechs vorbestimmten Rennen zu treffen. Der Mindestwetteinsatz beträgt normalerweise 1 Euro, im Racino Ebreichsdorf außer bei Kombinationswetten 2 Euro. (dol - DER STANDARD PRINTAUSGABE 8.6. 2004)