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Ein Przewalskifohlen mit seiner Mutter in einem Freigehege im Münchner Tierpark Hellabrunn.

Foto: apa/dpa/lby
Wien - Przewalskipferde sind in ihrer Heimat, der Mongolei, vom Aussterben bedroht. Im Rahmen eines Wiederansiedelungprojekts wurden jetzt zwölf Tiere von Zürich aus in ihre ursprüngliche Heimat geflogen.

Zwei der sandfarbenen Urahnen unserer Hauspferde stammen aus der Zuchtgruppe des Tiergartens Schönbrunn, die anderen aus weiteren Zoos. Unter wissenschaftlicher Betreuung von Dr. Chris Walzer vom Zoo Salzburg sollen sich die Pferde 73 wild lebenden Artgenossen in der Wüste Gobi anschließen.

"Mit der erfolgreichen Wiederansiedelung der Przewalskipferde in der Mongolei haben die Zoos ihre wichtige Aufgabe als 'Arche Noah' eindrucksvoll bewiesen. Die Erhaltung und Wiederansiedelung bedrohter Arten ist eine der wichtigsten Aufgaben moderner Zoos", erklärte Walzer. Seit 1992 bemühen sich etliche Tiergärten um die Zucht und Wiederansiedlung der seit den sechziger Jahren aus freier Wildbahn völlig verschwundenen Pferde. Mittlerweile besteht die Population außerhalb von Zoos bereits aus 73 Tieren, allein heuer wurden elf Fohlen geboren. (red/APA)