Die gute Nachricht: Es waren nicht mehr als im April 2004. Die schlechte Nachricht: Auch im Mai 2004 handelte es sich bei 64 Prozent aller weltweit versendeten Mails um Spam, so die aktuelle Statistik des amerikanischen Softwareherstellers Brightmail. Bei 22 Prozent dieser ungewollt eintrudelnden Werbemails handelte es sich um Werbung für Produkte, 16 Prozent der E-Mail-Werbeattacken hatten pornografische Inhalte.

"Phishing"

15 Prozent der Spam-Mails stellten Betrugsversuche dar. Darin enthalten ist auch das so genannte "Phishing", bei dem Nutzern vorgegaukelt wird, es handle sich um eine offizielle Mail eines bekannten Unternehmens, wie beispielsweise eBay, in der sensible Informationen wie Kreditkarteninfos etc. abgefragt werden.

Lockvogel-Postfächern

Die Statistiken beruhen auf einem Netzwerk von Lockvogel-Postfächern. In zwei speziellen Zentren werden die abgefangenen Spam-Mails rund um die Uhr ausgewertet. (kat)