Viren-Alarm gibt es im Klagenfurter Elisabethinen-Krankenhaus. Patienten und Mitarbeiter haben sich laut einem Bericht der "Kärntner Tageszeitung" mit dem hoch ansteckenden Norwalk-Virus infiziert. Im Ordensspital seien deshalb eigene Isolierzimmer eingerichtet und spezielle hygienische Maßnahmen verordnet worden. Der Auslöser für die Krankheit sei noch unbekannt.

Der Norwalk-Virus verursacht Durchfall, Übelkeit, Magenkrämpfe und Erbrechen und wird schon allein durch Hautkontakt übertragen. Die Erkrankung dauert vier bis fünf Tage und kann vor allem für ältere und gebrechliche Menschen zur Tortur werden.

Wie die "KTZ" am Dienstag meldete, sollen mindestens fünf Krankenhaus-Angestellte und zehn Patienten von der Krankheit betroffen sein. Die Spitalsküche sei bereits von städtischen Behörden inspiziert worden, allerdings habe man keinen Anhaltspunkt für den Krankheitserreger gefunde,

Infektionsgefahr soll gestoppt sein

Die Infektionsgefahr mit Norwalk-Viren im Klagenfurter Elisabethinen-Krankenhaus soll mittlerweile gestoppt sein. Laut Leiterin des Klagenfurter Gesundheitsamtes, Roswitha Plank, seien alle Maßnehmen gesetzt worden, um die Krankheit in den Griff zu bekommen.

Plank erläuterte am Dienstag gegenüber Radio Kärnten, Untersuchungen in einem Wiener Labor hätten ergeben, dass es sich bei den in Klagenfurt aufgetretenen Fällen eindeutig um eine Norwalk-Viruserkrankung handle. Diese sei mit Salmonellen vergleichbar und in jüngster Zeit vermehrt aufgetreten. (APA)