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Laut Sicherheitsdirektion würden Cannabis-Pflanzen in einem Flugblatt eines Einkaufsmarktes beworben.

Foto: APA/epa/Oudenaarden
Entwarnung beim Drogenverdacht im Zusammenhang mit Cannabispflanzen als Mittel zur Vertreibung von Gelsen gab es Dienstagnachmittag in Oberösterreich. Das Mittel war in einem Einkaufsmarkt im Bezirk Gmunden angeboten worden und hatte zu Ermittlungen der Sicherheitsbehörden gegen die Firma geführt, die die Pflanzen dem Großhandel zur Verfügung stellt.

Hanfsorte verstößt nicht gegen Gesetz

Die bisherigen Ermittlungen und die vorgelegten Unterlagen der Erzeugerfirma über die verwendete Hanfsorte hätten ergeben, dass mit dem Verkauf der Pflanzen nicht gegen gesetzliche Bestimmungen verstoßen werde, teilte die zuständige Bezirkshauptmannschaft in einem Schreiben an die Firma mit.

Werbung in Flugblatt

Aufmerksam auf das ungewöhnliche Mittel waren die Sicherheitsbehörden durch ein Flugblatt geworden, mit dem dafür geworben wurde. Es stellte sich heraus, dass das Geschäft im Bezirk Gmunden von einem Vertreter beliefert werde, der die Pflanzen - nach Angaben des Filialleiters - auch in anderen Märkten in Österreich verkaufe. Zur Feststellung des THC-Gehaltes - eines Drogenwirkstoffes - waren die Hanfpflanzen beschlagnahmt worden. (APA)