Kampala/Uganda - Rebellen haben bei einem Überfall auf ein Flüchtlingslager im Norden Ugandas 19 Menschen getötet. Nach Regierungsangaben vom Mittwoch wurden 3.000 weitere zur Flucht gezwungen. Mehr als 100 Rebellen überfielen am späten Dienstagabend das Lager im Bezirk Apach, brannten Hunderte Hütten nieder und entführten mehrere Bewohner.

Ein Armeesprecher sagte, die Angreifer seien verfolgt worden. Bei ihnen soll es sich um Mitglieder der Widerstandsarmee des Herrn (LRA) handeln.

Die LRA kämpft seit rund 18 Jahren gegen die Regierung von Präsident Yoweri Museveni. Ihre Kämpfer rekrutieren die Rebellen vor allem bei Überfällen auf Dörfer. Sie haben bereits Tausende Kinder und Jugendliche entführt, die zu Kindersoldaten gemacht oder sexuell missbraucht werden. (APA/AP)