Taji/Irak - Der für die Ausbildung irakischer Sicherheitskräfte zuständige US-Kommandant hat schwere Versäumnisse eingeräumt. "Es ist nicht gut gelaufen. Wir haben fast ein Jahr ohne Fortschritte hinter uns", sagte Generalmajor Paul Eaton am Mittwoch im Interview mit der Nachrichtenagentur AP. Eaton hat ein Jahr lang die Ausbildungsprogramme für irakische Polizisten, Soldaten und andere Sicherheitskräfte geleitet und verlässt den Irak in der kommenden Woche. Vernachlässigt worden sei der Aufbau einer eigenen irakischen Kommandostruktur, sagte Eaton. Dies habe sich erstmals bei dem Aufstand in der irakischen Stadt Falluja gezeigt, als sich die neuen Sicherheitskräfte geweigert hätten, gegen ihre Landsleute vorzugehen. Irakische Kommandeure hätten sie möglicherweise eher dazu bewegen können, sagte Eaton. Das Ausbildungsprogramm werde jetzt reformiert. (APA/AP)