Bild nicht mehr verfügbar.

Foto: APA/AFP
Erlangen - Mit der Hoffnung auf eine deutliche Belebung des deutschen Comic-Geschäfts ist am Donnerstag in Erlangen der 11. Internationale Comic-Salon eröffnet worden. Die Veranstalter erwarten mehr als 20.000 Besucher zu dem größten deutschen Comic-Festival, von dem sich die Branche neue Impulse für den Markt mit Bildergeschichten erhofft.

Bei dem bis Sonntag dauernden Comic-Salon präsentieren rund 120 Verlage ihre Neuerscheinungen. In Foren und Talkrunden wollen Comic-Herausgeber außerdem über neue Trends und über Strategien zur stärkeren Popularisierung von Comics diskutieren. Die Veranstalter zeigten sich zum Auftakt zufrieden mit dem Publikums-Interesse. "Auch die Verlage haben den Eindruck, dass der Andrang in diesem Jahr noch größer ist als beim letzten Comic-Salon vor zwei Jahren", sagte der neue Festivalleiter Bodo Birk.

In den vergangenen Monaten hatten die Verleger von Comics eine deutlich Kaufzurückhaltung gespürt. Lediglich die so genannten Manga-Comics seien weiter stark gefragt, hieß es an den Ständen. Leider habe sich der Manga-Boom aber nicht auf andere Comic-Formen übertragen lassen. Vor allem junge Leser griffen zu nichts anderem als zu Mangas. Die von hinten nach vorne gelesenen Comics sind stark von ihren japanischen Vorbildern beeinflusst. (APA/dpa)