Wien - Für die neue Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), die künftig die zentrale Einrichtung des Bundes zur Förderung der wirtschaftsnahen Forschung sein wird, haben Vizekanzler und Infrastrukturminister Hubert Gorbach (F) sowie Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (V) jetzt zwei Geschäftsführer-Posten öffentlich ausgeschrieben. Bewerbungen sind bis spätestens 13. Juli 2004 einzureichen. Wie aus der in der "Wiener Zeitung" (Freitagausgabe) veröffentlichten Ausschreibung hervorgeht, wird die FFG rund 130 Mitarbeiter beschäftigen und anfänglich rund 300 Mio. Euro Förderungsvolumen verwalten. Wie berichtet werden in der FFG die bisherigen Forschungsförderungseinrichtungen - der Forschungsförderungsfonds für die gewerbliche Wirtschaft (FFF), die Austrian Space Agency (ASA), das Büro für internationale Forschungs- und Technologiekooperation (BIT) sowie die Technologie Impulsgesellschaft (TIG) - gebündelt. Die Errichtung der neuen FFG wird nächste Woche Donnerstag im Parlament beschlossen werden. Den Ministerrat hatte das Vorhaben nach einer Einigung mit Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung (IV) am 25. Mai passiert. (APA)