Belgrad/Banja Luka - Die Regierung des bosnisch-serbischen Landesteils, der Republika Srpska, hat heute, Freitag, den Endbericht der Kommission angenommen, die das Massaker in der einstigen Bosniaken-Enklave Srebrenica untersucht hatte. Zwischen dem 10. und dem 19. Juli 1995 hatten die bosnisch-serbische Streitkräfte in der Umgebung von Srebrenica rund 7.000 Bosniaken ermordet. Das Massaker erfolgte unter dem Kommando des damaligen bosnisch-serbischen Militärführers Ratko Mladic, der dafür auch vor dem Haager Kriegsverbrechertribunal angeklagt wurde.Wie aus dem Pressebüro der Regierung mitgeteilt wurde, enthält der Endbericht auch Informationen über 40 Massengräber auf dem Gebiet von Srebrenica, von denen acht der Vermisstenkommission des anderen Landesteils, der bosniakisch-kroatischen Föderation, unbekannt waren. (APA)