Salzburg - Das Salzburger Landestheater sieht unsicheren Zeiten entgegen: Der scheidende Hausherr Lutz Hochstraate und sein ebenfalls abtretender Schauspielchef Michael Worsch stimmten auf einem melancholischen Abschiedspressegespräch das Lied vom "zynischen Zahlenspiel der Politik" und "demotivierten Menschen in erkalteten Strukturen" an. Ein Jahrzehnt strikter Sparkurs hätten ein äußerst leistungsstarkes Ensembletheater "bergab" geführt. 304 Produktionen hat die 18 Jahre währende Ära Hochstraate an einen lange Zeit wachsenden Abonnentenstamm verkauft, der momentan bei 9000 hält. Die Auslastung lag bei 88 Prozent. (gg/DER STANDARD, Printausgabe, 12./13.6.2004)