Sanaa - Ein Bewaffneter hat in einer Moschee in einer Ortschaft rund 60 Kilometer südlich der jemenitischen Hauptstadt Sanaa während des Freitagsgebets offenbar wahllos um sich geschossen und dabei vier Menschen getötet und sechs weitere verletzt. Der Mann zog sich dann in sein Haus zurück, wo er von der Polizei umstellt wurde. Nachdem er sich geweigert hatte, sich zu ergeben, stürmte die Polizei das Haus und erschoss den Mann. Die Polizei vermutete keinen terroristischen Hintergrund, sondern ging von einem Beziehungsstreit als Hintergrund der Tat aus. Nach Schätzungen der Behörden gibt es im Jemen mindestens 60 Millionen Schusswaffen - auf jeden Einwohner kommen drei. (APA/AP)