Klagenfurt/Wien - Veit Sorger, bis Jahresende noch Vorstandsvorsitzender der Frantschach AG, hat sich bei der Frantschach-Tochtergesellschaft Europapier eingekauft. Sorger, der auch bei diesem Unternehmen als Vorstandschef fungiert, hat laut einer Mitteilung des Unternehmens zehn Prozent der Aktien erworben. Über den Kaufpreis wurde nichts bekannt.

400 Millionen Umsatz

Die Europapier setzt jährlich 400 Mio. Euro um, vor allem in Österreich und den neuen EU-Mitgliedsländern sowie seit Oktober 2003 auch in Russland. Dort wurden sechs Verkaufsniederlassungen der Papierfabrik Neusiedler Syktyvar übernommen, an den Standorten Moskau, St. Petersburg, Ekaterinburg, Nizhniy Novgorod, Samara und Ezhva-Yug.

Ab Donnerstag neuer IV-Chef

Sorger, der seit 1993 als Vorstandschef der Frantschach AG fungiert, bleibt auch nach seinem Rückzug in den Frantschach-Aufsichtsrat bei der Europapier AG Vorstandsvorsitzender. Der Manager wird am Donnerstag zum neuen Präsident der Industriellenvereinigung gewählt werden. Den Vorsitz im Aufsichtsrat der Neusiedler AG wird Sorger behalten. (APA)