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Foto: APA/Pfarrhofer

Wien - Der Rektor der Universität Wien, Georg Winckler, wurde als neues Mitglied in den Europäischen Forschungsbeirat (EURAB) aufgenommen, der sich am Dienstag in Brüssel für seine zweite Amtszeit konstituiert. Aufgabe der 45 Experten aus der akademischen Welt und der Industrie ist es, die EU-Kommission hinsichtlich der Entwicklung und der Umsetzung der EU-Forschungspolitik zu beraten.

Die beiden seit Beginn der Arbeit des EURAB im Jahr 2001 tätigen Mitglieder aus Österreich, Helga Nowotny, Wissenschaftstheoretikerin an der ETH Zürich, und Helmut List, Chef der Grazer Motorenentwicklungsfirma AVL List, bleiben weiterhin in dem Beirat. Nowotny war bisher Vorsitzende des Gremiums.

"Besondere Chance

"Die gemeinsame Arbeit in diesem Gremium bietet eine besondere Chance, einen Beitrag zur Etablierung des Europäischen Forschungs- und Hochschulraums zu leisten", erklärte Winckler am Montag in einer Aussendung. "Da den Universitäten eine besondere Rolle im 'Europa des Wissens' zukommt, ist es mir ein besonderes Anliegen, den Entstehungsprozess des Europäischen Forschungs- und Hochschulraums begleiten zu können."

Aufgabe des Forschungsbeirats, der 2001 auf Initiative der EU-Kommission eingerichtet wurde, ist es, die auf europäischer Ebene für wissenschaftliche Forschung zuständigen politischen Entscheidungsträger zu beraten. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt bei der Verwirklichung des Europäischen Forschungsraums, insbesondere bei der Erstellung der gemeinschaftlichen Rahmenprogramme für Forschung und Entwicklung. (APA)