London - Die britische Regierung will bei den Verhandlungen über die EU-Verfassung nur einen Text akzeptieren, der die "nationalen Interessen" Großbritanniens berücksichtigt. "Wir denken, dass eine Einigung noch möglich ist, aber es gibt noch viel Arbeit zu tun", sagte ein Sprecher von Premierminister Tony Blair am Montag. London strebe keine "Einigung um jeden Preis" an. Der Verfassung könne nur zugestimmt werden, wenn die Position Großbritanniens gestärkt werde. Das Land müsse zudem seine "nationalen Interessen" in den Bereichen Steuern, Verteidigung und Außenpolitik gewahrt sehen. Letztendlich sei die EU-Verfassung ein Mittel zum Zweck, betonte der Sprecher. Ziel sei eine effiziente Zusammenarbeit der verschiedenen Nationen innerhalb der EU-Partnerschaft. (APA)