Dramatische Szenen haben sich in den Dienstagnachtstunden vor einem Einfamilienhaus in Itter im Tiroler Bezirk Kitzbühel abgespielt. Ein 19-Jähriger hatte mehrere Schüsse auf das Wohnhaus seiner Exfreundin abgegeben. Anschließend beging er Selbstmord. Er dürfte die Trennung von der jungen Frau nicht überwunden haben.

Nach Erhebungen der Gendarmerie war der aus Radfeld (Bezirk Kufstein) stammende 19-Jährige gegen 00.40 Uhr zu dem Haus gekommen. Er läutete an der Haustüre und schoss dann mit einer Pistole zehn Mal durch die Eingangstüre und ein Fenster in das Objekt.

"Akute Lebensgefahr" für Hausbewohner

Neben der Tatwaffe wurden bei der Durchsuchung des Fahrzeuges weitere 30 Schuss Munition vorgefunden. "Nur durch Glück" sei niemand verletzt worden, erklärten die Beamten. Für die Hausbewohner habe zum Zeitpunkt der mehrfachen Schussabgabe "akute Lebensgefahr" bestanden.

Der Mann war nicht im Besitz eines waffenrechtlichen Dokumentes. Es war vorerst nicht geklärt, wie er in den Besitz der Pistole kommen konnte. (APA)