Die Karolinenbrücke - neben der Lehener- und der Staatsbrücke die dritte Brücke im Zentrum der Landeshauptstadt Salzburg über die Salzach - muss dringend saniert werden. Der den Salzburgern umgangssprachlich als Nonntaler-Brücke geläufige Flussübergang ist zwar nicht akut einsturzgefährdet, trotzdem hat der ressortzuständige Landesrat Walter Blachfellner (SP) jetzt nach statischen Kontrollrechnungen einige Einschränkungen erlassen.Die Brücke ist für Schwertransporte ebenso gesperrt wie für große Menschenansammlungen, etwa Demonstrationen. Die Brücke im Süden der Stadt stammt aus den Jahren 1936/37. Nach nunmehr knapp 70 Jahren haben die Experten deutliche Ermüdungserscheinungen beim Stahl des Tragwerkes festgestellt; zudem sind an den Schweißnähten Risse entstanden. Die Generalüberholung und Verstärkung der "müde" gewordenen Brücke soll bis Oktober abgeschlossen sein. (neu/DER STANDARD; Printausgabe, 16.6.2004)