Der US-Softwarekonzern Oracle hat sein Geschäftsjahr 2004 mit einem Rekord beim operativen Gewinn abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilte, lag der operative Gewinn im vierten Quartal (bis 31. Mai 2004) bei 1,4 Mrd. Dollar. Im gesamten Geschäftsjahr erreichte der operative Gewinn eine Höhe von 3,9 Mrd. Dollar. "Das ist der beste operative Gewinn den wir jemals geliefert haben, sogar besser als in den besten Jahren der Internet-Blase", zeigte sich Oracle-Chairman und CFO Jeff Henley zufrieden. Grund für das gute Ergebnis sei der deutliche Anstieg bei den Ausgaben für Unternehmenstechnologie.

"Starkes Finish"

Im vierten Quartal habe Oracle ein "starkes Finish" geleistet, so Henley. Der Nettogewinn im vierten Quartal wuchs um 15 Prozent auf 990 Mio. Dollar oder 0,19 Dollar pro Aktie. Im Vorjahreszeitraum hatte der Nettogewinn 858 Mio. Dollar betragen. Der Q4-Umsatz betrug 3,1 Mrd. Dollar, ein Plus von neun Prozent. Im Gesamtjahr stieg der Nettogewinn sogar um16 Prozent auf 2,7 Mrd. Dollar oder 0,50 Dollar pro Aktie. Der Jahresumsatz betrug 10,2 Mrd. Dollar (plus sieben Prozent).

Für das kommende erste Quartal 2005 (bis Ende August 2004) erwartet der Softwareriese ein Umsatzwachstum von sechs bis neun Prozent im Vergleich zu den 2,07 Mrd. Dollar des Vorjahres. Vor allem bei den Umsätzen mit Software-Lizenzen will Oracle um fünf bis 15 Prozent zulegen (Vorjahr: 525 Mio. Dollar). (pte)