Wien - Keinen Groll hegt der offizielle aber unterlegene EU-Kandidat der FPÖ, Hans Kronberger, in Richtung Freiheitlichen. Im Gegenteil - er bereue es nicht, vor kurzem der FPÖ beigetreten zu sein und will der FPÖ auch weiterhin verbunden bleiben, so Kronberger im Ö1-Radio-Mittagsjournal. Die Neuordnung der FPÖ wollte er nicht kommentieren, Ursula Haubner ist seiner Meinung nach eine "ausgezeichnete und integere Politikerin". Nur versöhnliche Töne waren von Kronberger zu hören: Andreas Mölzer habe bei der EU-Wahl seine Chance über eine Minderheitenfeststellung eben genützt, es habe einen "fairen Wettkampf gegeben", er respektiere das Resultat. Schließlich habe er der FPÖ "siebeneinhalb schöne Jahre zu verdanken", fügte Kronberger über seine Zeit im freiheitlichen Europa-Team hinzu. (APA)