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Nächste Woche ist offizieller Sommerbeginn ...

Foto: APA/dpa/Frank Leonhardt
Wien - "Der April macht, was er will" - und der Mai auch, und der Juni auch, und der Sommerbeginn auch ... - so weit, so schlecht, aber realistisch, wenn man nach der aktuellen Prognose der Meteorologen der Hohen Warte in Wien geht. Am Wochenende bleibt das Wetter demnach ziemlich "durchwachsen" - mit Wolken nämlich -, ab Montag, dem offiziellen Sommerbeginn, weiterhin veränderlich.

Den Samstag nützen

Freitag und Samstagvormittag soll es noch sonnig sein, allerdings mit vom Westen her aufziehenden Gewittern am Samstagnachmittag. Daher ist der Osten etwas begünstigt. Die Tageshöchstwerte dürften im Bereich von 20 bis 24 Grad liegen. Am Sonntag erwarten die Fachleute deutlich schlechteres Wetter mit österreichweiter Wolkendecke, häufigen und intensiven Niederschlägen und Maxima unter 20 Grad.

Langsame Erwärmung

Wechselnd dürfte dann der Sommerbeginn am Montag und Dienstag werden: "Ein bissl Sonne, ein bissl Regen - der Sommer schleicht sich nur langsam ins Land." Allen Wetterunkenrufen zum Trotz: Am 21. Juni exakt um 2.57 Uhr beginnt der Sommer. Unser Zentralgestirn "erklimmt" bei seinem scheinbaren jährlichen Lauf an der Himmelskugel seinen höchsten Punkt. Der Tag beginnt ein wenig früher als jener zuvor und endet ein wenig später. Es scheint, als ob die Sonne still stünde: Drei oder vier Tage um den 21. Juni geht unser Zentralgestirn an fast den selben Stellen des Horizonts auf und unter, wie ein Pendel, das am Endpunkt seiner Schwingung zum Stillstand kommt.

Der Sommer dauert exakt 93 Tage, 15 Stunden und 33 Minuten. Er endet am 22. September um 18.30 Uhr. Am 5. Juli erreicht die Erde den entferntesten Punkt auf ihrer elliptischen Bahn um die Sonne und damit die geringste Geschwindigkeit. Der Sommer ist deshalb die längste Jahreszeit - 148 Stunden länger als der Winter. Kaum zu glauben... (APA)