Bild nicht mehr verfügbar.

Foto: REUTERS/Albert Ferreira
New York - US-Popstar Madonna nennt sich aus Glaubensgründen jetzt Esther. Wenige Stunden vor einem Auftritt im ausverkauften Madison Square Garden hat sie in einem Interview für den Fernsehsender ABC verraten, dass sie - ähnlich wie ihr Kollege Cat Stevens - jetzt eine andere Identität angenommen hat. Als Anhängerin des jüdischen Mystizismus Kabbala bevorzuge sie den Namen Esther für sich. Cat Stevens heißt als bekennender Moslem seit Jahren Yusuf Islam.

Plaudereien am Badewannenrand

In dem ABC-Interview gab die Pop-Diva, Schauspielerin, Buchautorin, zweifache Mutter und Kabbala-Gläubige auch einige Details ihres Familienlebens preis. So entspanne sie sich nach einem anstrengenden Auftritt am besten in der Badewanne mit ihrem Ehemann Guy Ritchie plaudernd auf dem Wannenrand. Das Rezept einer erfolgreichen Ehe besteht laut Madonna in der Kunst, sich entschuldigen zu können. Von ihren beiden Kindern Lourdes und Rocco verlange sie Höflichkeit und gute Manieren. Die beiden Kleinen müssten selbst ihre Zimmer aufräumen und ihr Geschirr nach dem Essen eigenhändig in die Abwasch stellen.

Gute Kritiken für Re-Invention-Show in New York

Gute Kritiken erntete Madonna bzw. Esther für ihre "Re-Invention"-Show im Madison Square Garden. "Eins ist klar: Madonna regiert New York auch weiterhin", begeisterte sich die "Daily News" am Donnerstag nach dem ersten ihrer insgesamt sechs New Yorker Konzerte. Besucher bestätigten dem ehemaligen Material Girl, dass sie "sexier denn je" sei und ihre "fabelhafte Stimme" trotz dreijähriger Bühnenpause behalten habe.

Von den musikalischen Fähigkeiten der religiöse bekehrten Madonna scheinen indes nicht alle ihre Fans restlos überzeugt. Der "Boston Herald" wies seine Leser darauf hin, dass der Veranstalter der vier Madonna-Konzerte in Worcester bei Boston Rabatte gibt, um die Sitzreihen zu füllen. Bei Online-Auktionen seien Eintrittskarten im Wert von 600 Dollar (rund 500 Euro) derzeit für 250 Dollar zu haben und 300-Dollar-Tickets für 199 Dollar. Auch in New York hatte es kurz Preisnachlässe bis zu 30 Prozent gegeben. (APA/dpa)