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Die POstbank segelt vielleicht doch nicht in den Börsehafen.

Foto: Reuters/INA FASSBENDER
Hamburg - Kurz vor Ende der Zeichnungsfrist schließt die Post eine Absage des Börsengangs der Postbank nicht aus. "Es ist alles möglich. Auch eine heruntergesetzte Tranche oder eine Absage", sagte ein Post-Sprecher der "Financial Times Deutschland" (FTD, Donnerstag-Ausgabe) zufolge.

Forderungen nach einer Senkung des Aktienpreises wies die Post demnach aber klar zurück. Die Spanne von 31,50 bis 36,50 Euro bleibe unverändert, sagte der Sprecher. In Betracht zieht die Post demnach aber eine Senkung des Emissionsvolumens.

Investoren zeigen sich verwundert

Investoren nahmen die Aussage der Post der Zeitung zufolge angesichts der gedämpften Nachfrage mit Verwunderung zur Kenntnis. "Klappern gehört zum Handwerk", sagte ein deutscher Fondsmanager. An eine Absage glaube allerdings kaum jemand. "Die werden das irgendwie über die Runden bringen", sagte ein Investor, der noch Stücke zeichnen wolle.

Am Sonntag soll der Emissionspreis bekannt gegeben werden. Ab Montag sollen die Postbank-Aktien an der Frankfurter Börse notieren. (APA)